Academix Culture

Da die letzten Wochen – im Gegensatz zu denen in der Heimat – nicht besonders ereignisreich waren (wir können weder über Erdbeben noch über Wahlwahnsinn berichten) machen wir eine kleine Zeitreise zurück in die zweite Woche.
Da fand der Academix Culture Day statt, an dem wir ein bisschen mehr über Kultur und Bräuche der Indonesier/Javanesen erfahren und gleichzeitig unsere Mitstreiter besser kennenlernen sollten.
Zu diesem Zweck wurden wir zu früher Stunde mit dem Bus in einem Wald nördlich von Yogya am Hang des Merapi ausgesetzt.
Die nächsten Stunden verbrachten wir mit diversen Spielen und Aktivitäten, von denen manche mehr und manche weniger mit Indonesien zu tun hatten.

Begrüßt wurden wir von einem traditionell javanischen Tanz, bei dem sehr viel Wert auf Fingerakrobatik gelegt wird und den wir später auch selbst ausprobieren durften. Davon gibt es leider (oder zum Glück) keine Bilder.

An der ersten Station lernten wir, wie man Batik herstellt. Dabei handelt es sich um eine spezielle Färbetechnik für Textilien. Die dadurch entstehenden Muster sind typisch für Kleidung aus Java. Dementsprechend gibt es nicht den Casual Friday sondern den Batik Friday, an dem in vielen Unternehmen und Organisationen Batik getragen wird. Das kann dann in etwa so aussehen: http://bit.ly/1rK47Tt
Man zeichnet mit einem speziellen Werkzeug und heißem Wachs Muster auf den Stoff und färbt diesen anschließend. Nach dem Auswaschen in heißem Wasser bleiben die Stellen, die mit Wachs bedeckt waren, frei von Farbe. Das kann dann beliebig oft wiederholt werden.

Anschließend formten wir aus getrockneten Halmen eine Puppe. Oder so etwas ähnliches. Sieht für mich eher aus wie ein Flugdinosaurier.

Auch die nächste Aktion hatte mit Blättern und Basteln zu tun. Diesmal falteten wir schwertähnliche Dinger aus Bananenblättern. Diese werden als Dekoration für Hochzeiten verwendet.

Im Laufe des Tages wurden wir auch zu professionellen Musikern ausgebildet und lernten Gamelan spielen. Das traditionell javanische Ensemble besteht aus diversen Gongs, Metallophonen und Xylophonen und in unserem Fall auch Trommeln.

Das Reispflanzen viel leider ins Wasser, stattdessen wurden noch einige teambildende Maßnahmen veranstaltet. Turm aus Strohhalmen bauen, als Gruppe Wasserkübel transportieren und diverse andere Spiele.
Aja, und wir haben eine ziemlich große Spinne entdeckt. Da sie gerade mit ihrem Mittagessen beschäftigt war, hat sie nicht mitgemacht. Der Rest war nach diesem Tag aber eine eingespielte Truppe.

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