Kuala Lumpur

Die erste Station nach unserer Abreise aus Yogyakarta (wir kommen nach unserer Rundreise nur noch einmal kurz dorthin zurück, um das restliche Gepäck zu holen) war Kuala Lumpur, die Hauptstadt Malaysiens. Die “schlammige Flussmündung” sieht gar nicht so schmutzig aus, wie der Name vermuten lässt, vor allem dann nicht, wenn man gerade aus Indonesien kommt.
Kuala Lumpur ist nur zufällig unser Reiseziel geworden. Da man für die Einreise nach Indonesien ein Ausreiseticket vorweisen muss, hatten wir schon vor Monaten den billigsten Flug außer Landes gebucht. Ohne zu wissen, wo es danach hingehen sollte.
So landeten wir für etwas mehr als einen Tag in Kuala Lumpur bevor es zur nächsten Destination weiter gehen sollte.

Was uns gleich ziemlich beeindruckt hat, war der öffentliche Verkehr, die Autobahn und die vielen Autos und wenigen Mopeds. Besonders haben es uns die U-Bahn und die Einschienenbahn angetan, was man auch an der Vielzahl an Fotos davon sehen kann. Wir hatten ganz vergessen, wie bequem man damit durch eine Stadt fahren kann.

Unsere erworbenen Sprachkenntnisse konnten wir auch in KL anwenden, schließlich sind Malaiisch und Indonesisch sehr ähnlich, allerdings kommt man hier auch mit Englisch äußerst gut zurecht.

Zu den Besonderheiten zählen natürlich die Petronas Towers, die zwei Türme mit der Brücke, die man aus diversen Filmen, Broschüren oder der Facebook-Timeline kennt. An denen kommt man auch nicht wirklich vorbei, schließlich sieht man sie von der ganzen Stadt aus.

Auch eine (moderne) Moschee, ein Hindu-Tempel und eine Fahrt mit der Monorail standen auf dem Programm.

Eigentlich wollten wir auch einen Blick von oben auf die Stadt werfen und hatten uns dazu den KL Tower, einen Fernsehturm, ausgesucht. Aber als wir dort feststellen mussten, dass es doppelt soviel kosten würde, als anfangs angenommen, konnten wir es einfach nicht über unser sparsames, auf indonesisches Preisniveau geeichtes Herz bringen, zur Spitze zu fahren und traten den Rückweg an. Bei so vielen Hochhäusern in der Umgebung, müsste es doch ein Hotel mit Skybar oder ähnliches geben. So steuerten wir das erste höhere Gebäude an, das unseren Weg kreuzte, und fragten in der Lobby nach einer Aussichtsplattform. Leider handelte es sich um ein Bürogebäude ohne Touristenangebote. Doch der nette Herr von der Security hatte Mitleid mit uns armen Studenten und da sonntags nicht viel los war, konnte er das Risiko eingehen, uns in den obersten Stock zu fahren, von wo aus wir aus den Fenstern des Treppenhauses, doch noch einen schönen Ausblick auf die Stadt genießen durften. Und das gratis.

Am Abend machten wir uns wieder auf den Weg zum Flughafen und ließen uns zum nächsten Reiseziel fliegen – zurück nach Indonesien.

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3 thoughts on “Kuala Lumpur

  1. Ich freue mich immer, wenn ich auf diese Art und Weise ein bißchen mit euch reisen kann. Toll, wie ihr das alles organisiert und wie unternehmungslustig ihr seid!

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