Prambanan

Jetzt schreiben wir doch tatsächlich (dank Anna) am selben Tag noch einen Blogbeitrag über unseren Ausflug. Zu unserer Verteidigung muss man sagen, dass wir bis jetzt noch nicht so viel unternommen haben, da am Anfang der Alltag selbst schon ein Erlebnis ist. Aber dazu später mehr.

Heute haben wir eine der Hauptattraktionen der Region besucht: die Tempelanlage Prambanan. Der Weg dorthin führte uns mit dem Moped durch die idyllischen ländlichen Randbezirke Yogyakartas. Durch den Special Foreigner Entrance, bei dem man einen Ausländeraufschlag bezahlen darf, dafür aber auch eine Tasse Tee oder Kaffee bekommt, gelangten wir gemeinsam mit ein paar anderen Austauschstudenten in die weitläufige Anlage.

Die über 1000 Jahre alten Steingebilde mussten schon einiges über sich ergehen lassen. Hauptsächlich waren Erdbeben die Unruhestifter, denen ein Großteil der Tempel zum Opfer gefallen sind. Viele, vor allem kleinere, wurden nicht wieder aufgebaut und liegen wie  überdimensionale Steinpuzzle auf dem Gelände herum.

Die erhaltenen oder wiederaufgebauten Haupttempel sind durchaus beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, wann die Anlage errichtet wurde (um das Jahr 850). Prambanan ist die größte hinduistische Tempelanlage Indonesiens und eine der größten Südostasiens.

Auf dem Gelände befinden sich auch ein paar buddhistische Tempel unter anderem der Komplex Candi Sewu, der am Eingang von zwei gutgenährten Steinkriegern bewacht wird.

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